Aufgeschnappt: Sextoys

Bento schreibt, und wenn die Kolleginnen es nicht wissen, wer dann, dass unser Bild von männlicher Sexualität total falsch ist.

Dazu wird die Zeit zitiert „20- bis 25-Jährige befriedigen sich übrigens ungefähr zehn Mal pro Monat, Frauen derselben Altersgruppe nur etwa einmal.“

Dazu kann ich nur sagen: Schlimme Zeiten für Umfragen. Ich war eher davon ausgegangen, dass sich diese Zahlen auf den Tag, statt auf den Monat beziehen.

Spannend wird es bei der Frage, warum die Frauen imemr mit einem Gummidildo masturbieren mussten? Immerhin ist der vaginale Orgasmus seit Jahren widerlegt. Und dennoch dauerte es noch Jahre, bis wir den Satifyer erleben konnten.

Und auch zu Männern und passivem Analverkehr gibt es eine Aussage – wenn auch keine Zahlen: „Wie viel Prozent der (Hetero-)Männer haben wirklich passiven Analsex, lassen sich mit Toys penetrieren oder den Po lecken? Wie viele bekommen gezielte Prostatamassagen?“

Durch eine Frau wohlgemerkt? Keine Ahnung. Weiß keiner.

Ich glaube, dass unsere Gesellschaft auf jeden Fall viel entspannter wären, wenn sichdie Männer mal häufiger penetrieren ließen – gerne mit Dildos, die aussehen wie Gurken, und wir Frauen mehr an unseren Kitzler denken würden.

Was nicht bedeutet, dass ich mich nicht gerne penetrieren lassen würde, gerne auch doppelt. Aber das ist eine andere Geschichte…. Zum Nachlesen gibt’s das Buch hier!

 

 

Der Club – Teil 1: Trauer

In tiefster Midlife Crisis beschloss Saras gut situierter Gatte, mit einer jüngeren Frau eine neue Familie zu gründen.Der Scheidungsanwalt heftete den Rest der ehelichen Kommunikation in Aktenordnern ab. Die Kinder fanden, dass sie das alles nichts mehr anginge und verbrachten die meiste Zeit bei ihren Freundinnen. Zurück blieb Sara. Sie behielt das Haus. Den Golf. Den Hund. Die Tränen. Die Dildosammlung.

Was machte man mit einem Leben, aus dem der rote Faden gerissen wurde und nun, ausgefranst und ohne Ziel, an jedem tag neu anfing? Nachdem sie drei Wochen lang getrauert und nicht einmal Lust auf Lust gehabt hatte, erhielt sie wieder einmal Besuch von ihrer besten Freundin. Drei Wochen lang hatte diese hier nur die Taschentücherbox und die Hand halten dürfen. Ohne Lust war Ulrike zu einer Fernsehdarstellerin verkommen: hübsch anzusehen, eine ideale Ablenkung, aber weit weg und sehr steril.

„Ich habe keine Lust. Auf nichts“, jammerte Sara. Sie hatte in den letzten Tagen so viele Süßigkeiten in sich gestopft, dass sie auf der Couch lag wie ein unförmiges, zerknautschtes Sofakissen.

„Dann müssen wir dafür sorgen, dass du wieder Lust bekommst“, lächelte Ulrike.

Sara blinzelte auf. Sie war müde. Sie war erschöpft. Sie war im schlechtesten Sinne lustlos. Ihr Gesicht war vom vielen Weinen aufgedunsen. Ihr Körper fühlte sich krank an. Unansehnlich. Niemand durfte sie so sehen. Vor allem nicht nackt.

„Das ist unmöglich. Ich werde nie wieder Lust auf etwas Anderes als Schokolade haben“, jammerte sie. Sie konnte nicht anders. Jammern fühlte sich so gut an. Selbstmitleid hüllte sie ein. So ein Arsch. Ihr Mann, ihr Ex-Mann war so ein Arsch. Eine jüngere Frau. Mit einem Po wie eine Zwölfjährige. Mit einem Gesicht wie eine Puppe. Mit einem Instagram-Account. Mit einer blanken Möse, die keine zwei Kinder herausgepresst hatte.

„Am Samstag gehen wir in einen Club. Dann wird sich das ändern, okay?“

Sara hob den Kopf und blinzelte durch den Tränenschleier in ihren Augen. „Was für ein Club? Wo?“

Ulrike lächelte. „In Brandenburg. Dahin kommt man nur mit Einladung. Auf einem Bauernhof.“

Jetzt zwinkerte sie. Sara ließ sich ins Sofa fallen. Das hatte ihr noch gefehlt.

„Ich habe keine Lust auf Männer.“

Ulrike hob die Augenbrauen.

„Von Männern habe ich nichts gesagt.“

(Fortsetzung folgt)

 

Aufgeschnappt: Satisfyer

Auf Bento wird wieder einmal wird über den Satisfyer berichtet. Der Druckwellenvibrator, der einen Orgasmus erzeugt, wie frau ihn nur selten beim Sex erlebt. Dass frau innerhalb von Sekunden kommt. Dass er so praktisch ist. Das mag ja alles stimmen. Aber wenn dann behauptet wird, er würde den Mann überflüssig machen, werde ich ganz wuschig im Kopf. Überflüssig? Der Moment, in dem der Schwanz von vorne in mich eindringt. Meine Schamlippen spannt. Meine Vagina füllt. Reibt. Oder meinen Hintereingang penetriert. Den Schließmuskel dehnt. Mein Inneres ausfüllt. Mich ausfüllt. Der Moment, in dem ich die Spasmen fühle, wenn der Mann sein Sperma in mich schießt. Meine Höhlen füllt. Mich zum Überlaufen bringt.

All das soll der Satisfyer ersetzen?

Der Orgasmus ist alles. Das stimmt. Aber der Weg dahin ist mindestens genauso wichtig. Und darauf werde ich nie verzichten wollen…

Das Sex-Phantom – jetzt (fast) überall erhältlich

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie mein neues eBook euch gefällt.

Das Sex-Phantom

Wer ist der Geist, der nur das Eine will? Wer ist die Stimme in deinem Kopf? Wer steht in deinem Zimmer, um dich zu beobachten? Wer ist die Reinkarnation des heiligen Geists? Ein Unfall ändert Leons ganzes Leben und plötzlich steht ihm die ganze Welt offen. Denn Leon ist plötzlich unsichtbar – und von nun an das Sex-Phantom. Aus schnellen, erotischen Abenteuern wird schließlich eine intensive Reise zu sich selbst.

Hier findet ihr es:

Kobo

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Das Sex-Phantom – Leseprobe

Und dann fiel alles, fielen die ganze Traurigkeit, die Angst und die Unsicherheit von mir ab. Ich war am Leben. Ich war unsichtbar.

Frei, ich war frei. Ich konnte all das machen, was ich schon immer machen wollte, ohne dabei erwischt zu werden. Konnte nur Schwanz sein, nur Geilheit, ohne dass mich jemand verurteilen würde.

Konnte mich wichsend auf den Alexanderplatz stellen, in den besten Hotelbetten schlafen, in die Zimmer anderer Leute gucken, mich in den besten Restaurants vollfressen, gratis ins Kino gehen, Frauen unter den Rock sehen.

Ich hing am Gängelband der Gene? Ich war wie mein Vater? Natürlich war ich das. Und es war okay. Ich hatte einen dicken Schwanz und immer Lust, ich war Voyeur und liebte es, nackte Frauen anzusehen, ich wollte mir immer und überall einen runterholen und konnte keine Beziehung führen.

Als Unsichtbarer, so wurde mir jetzt bewusst, konnte ich alles und musste ich nichts.

Unsichtbar.

Langsam bekam das Wort für mich einen neuen Geschmack im Mund.

Ich trat einen Schritt zurück. Meine Erektion wuchs weiter. Ich konnte nicht anders als meine Hand daranlegen und mit ein paar schnellen Bewegungen zu kontern. Es war unglaublich. Ich stand vor so vielen Menschen und holte mir einen runter. Ich ging wieder zur Sanitäterin.

Sie hatte inzwischen ihr Poloshirt unter der Weste aufgeknöpft. Deutlich war jetzt die Wölbung ihrer Brüste zu erkennen. Sie trug eine dünne Kette aus Silber um den Hals. Ich stellte mich vor sie, ganz nah. Die Gespräche der Feuerwehrleute neben ihr übertönten das leise Klatschen meiner Hand am Schwanz.

Plötzlich ging die Sanitäterin in die Knie und öffnete ihre Tasche, die zwischen ihren Beinen auf dem Boden stand. Ich konnte der Frau jetzt von oben in den Ausschnitt sehen. Ihr Kopf war mit meinem Schwanz auf gleicher Höhe. Fast hätte sie mir einen blasen können. Ich führte meinen Steifen ganz nah an ihren Kopf. Uns trennten nur noch ein paar Zentimeter. Sie bewegte ihren Kopf auf und ab, während sie in ihrer Tasche wühlte.

Ein paar Mal wichste ich lautlos vor ihr. Wirre Gedanken schossen mir in den Kopf. Ich wollte ihr meinen Schwanz ins Gesicht pressen, in den Mund, zwischen die Lippen. Doch was dann? Mit Sicherheit würde sie mir keinen blasen, so viel verstand ich. Sie wartete nicht darauf, den Schwanz eines Unsichtbaren zu lutschen.

Wieder starrte ich ihr in den Ausschnitt.

Auch die Titten anfassen ging nicht. Darauf wartete sie noch weniger. Mein Herz pochte aufgeregt.

Narrenfreiheit, ja, aber mit Bedacht.

Leise ging ich um sie herum. Ihre Pobacken spreizten sich in der Hocke, die enge weiße Hose spannte sich über den Halbmonden. Das Poloshirt war aus der Hose gerutscht und entblößte einen dünnen Streifen Haut.

Vorsichtig ging ich hinter ihr in die Knie. Ich konnte ihr Deo riechen, die Härchen auf dem dünnen Streifen Haut zwischen den Säumen. Ich beugte mich vor und ließ die unsichtbare Hand ganz vorsichtig von hinten zwischen ihre gespreizten Beine gleiten, ohne sie zu berühren. Von unten musste mein Mittelfinger jetzt Millimeter unter der Naht schweben, die sich über ihrer Scham spannte. Meine Nase berührte beinahe ihren Rücken. Ich starrte in den Spalt zwischen Hosenbund und Rücken und erkannte den schwarzen Gummibund ihres Slips.

Vorsichtig legte ich meinen Mittelfinger auf die Naht, berührte sie zwischen den Beinen. Hauchdünn war die Bewegung, doch sie elektrisierte mich, als hätte ich in einen Weidestromzaun gefasst.

Die erste Berührung einer anderen Frau seit Jahren.

Ich hätte am liebsten meinen Mund auf den Rücken der Sanitäterin gepresst, sie geküsst, sie umarmt, ihr meine Hände in die Titten gegraben und ihr von hinten meinen harten Schwanz, der irgendwo an meinen unsichtbaren Oberschenkeln zitterte, zwischen die Beine geschoben.

Langsam glitt meine Fingerkuppe von vorne nach hinten über die Naht. Die Sanitäterin zuckte zusammen, drehte erschrocken den Kopf und starrte mich an, nein, starrte durch mich hindurch.

Sie konnte mich nicht sehen, nur spüren.

Vor Aufregung wurde ich beinahe ohnmächtig. Ich stand vorsichtig mit wippendem Penis auf und ging wieder um sie herum nach vorne.

Nach einer langen Schrecksekunde drehte sie den Kopf wieder nach vorne und wühlte weiter in ihrer Tasche.

Mehr konnte ich nicht ertragen. Wieder griff ich zu, doch diesmal ohne Zurückhaltung, Mein Schwanz war warm und fest. Ich stellte mir vor, wie die Vorhaut die Eichel freilegte, wie sich die rotglänzende Spitze meines harten Schwanzes aus der Haut schälte, bereit, das Sperma rauszurotzen, das längst in meinen Hoden kochte.

Wieder ging ich ganz nah an die Sanitäterin heran, bis ich beim Wichsen beinahe ihre Stirn berührte, ihr gescheiteltes Haar.

Sieh hoch, dachte ich, damit ich deinen Mund sehen kann, deine Augen. Doch das brauchte ich gar nicht mehr.

Zu geil war die Tatsache, dass ich mir hier in aller Öffentlichkeit einen runterholte und niemand daran Anstoß nahm.

Vielleicht keuchte ich zu laut, vielleicht spürte sie die Bewegung. Sie sah auf einmal hoch, erstaunt, überrascht, erschrocken. Ihr Mund vor meinem Schwanz, reglos, eine Handbreit entfernt. Das runde Gesicht, die blassblauen Augen, die vollen Lippen. Und plötzlich kam ich. So schnell, dass ich gar nicht mehr reagieren konnte.

Der erste unsichtbare Spritzer musste sie genau auf den Mund getroffen haben. Sie zuckte zurück, schloss erschrocken die Augen, die Hand fuhr zu den Lippen. Rasch drehte ich mich zur Seite. Die nächste Ladung spritzte ich auf die heißen Gehwegplatten. Und noch eine. Mir lief unsichtbares Sperma über meine unsichtbare Hand.

 Ich Idiot! Wie konnte ich so leichtsinnig sein? Was, wenn sie jetzt laut aufschrie, auf mich aufmerksam machte, in Panik geriet und meine Tarnung aufflog, weil jemand damit rechnete, dass sich hier ein Unsichtbarer herumtrieb? Vorsichtig, obwohl mir die Beine zitterten, ging ich ein paar Schritte zurück.

Die Sanitäterin sah überrascht und ein wenig angewidert nach oben, spuckte erneut aus, sah auf ihre Hand, wischte sich noch einmal über den Mund und sah wieder in die Luft. Dort oben kreisten ein paar Möwen.

 »Was war das denn?«, fragte sie verwirrt. Ob sie den Geschmack wiedererkannt hatte, ungläubig. Die Männer von der Feuerwehr neben ihr unterbrachen das Gespräch. Die Sanitäterin stand auf, sah auf ihre Hand.

 »Ist was?«, fragte einer der Männer.

 »Hab ich was im Gesicht?«

 »Ich sehe nichts.«

 »Ich hatte das Gefühl, ein Vogel…«

 Der zweite Mann beugte sich vor. »Außer zwei wunderschönen Augen kann ich nichts Ungewöhnliches erkennen.«

 Er lachte. Sie zögerte, lachte dann auch. Leise entfernte ich mich. Erleichtert, noch immer erschrocken aber noch viel erregter. Ein Vogel. Sie hatte nichts gesehen, keinen Verdacht geäußert. Bevor eine hübsche Frau auf die Idee kam, ein Unsichtbarer hätte ihr sein Sperma ins Gesicht gespritzt, musste die Welt erst einmal von mir hören. Bis dahin waren kackende Vögel, unvorsichtige Biertrinker und überraschende Regenschauer zwar falsch aber viel naheliegender.

 Langsam schrumpfte mein Schwanz, aber nicht vollständig. Eine andauernde Erregung blieb. Vorsichtig lief ich an der Absperrung entlang, bis die Menschen dahinter weniger wurden. Schließlich endete das Plastikband an einem hohen Metallzaun. Dahinter stand niemand. Ich bückte mich und glitt unter dem Plastikband hindurch. Dann war ich frei.

 Berlin war jetzt mein Spielplatz.

Leseprobe: Hauptsache anal

Leseprobe zu „Hauptsache anal“ – schon gelesen?

»Kommst du noch kurz hoch? Dann fühl ich mich wohler.«

»Klar.« Leon sah den Kurs seiner Aktien wieder steigen. »Aber ich hab keine Briefmarken dabei.«

Sie kicherte, dann schluckte sie das Wohnheim. Sie wohnte im höchsten der Wohntürme. Sieben Etagen. Von oben hatte man bestimmt eine gute Sicht.

»Dein Vater ist Richter«, sagte sie, während sie auf den Fahrstuhl warteten. »Warum studierst du nicht auch Jura?«

»Ich bin ein Rebell.«

Mit einem Bing öffneten sich die Türen. Sie drückte auf die höchste Nummer. Im Neonlicht sah man Pickel auf ihrer Stirn. Plötzlich kicherte sie wieder betrunken.

»Wärste jetzt echt nach Hause gegangen?«

»Klar. Ich schlaf doch nicht im Park.«

  1. Stock. Ob um diese Uhrzeit noch jemand im Haus unterwegs war? Sie trat an ihn heran. In ihren Augen funkelte es. »Nein, ich meine, ohne Sex mit mir?«
  2. Stock. »Hey, doch nicht beim ersten Treffen. Ich bin doch gut erzogen.«

Ihr Grinsen wurde schelmisch. Und plötzlich spürte Leon eine Hand in seinem Schritt.

»Ich dachte, du bist ein Rebell?«

  1. Stock. Der Reißverschluss war unten. Sein Lächeln schien ihr zu gefallen, nicht zu triumphierend, nicht zu plump und nicht zu erschrocken. Genau richtig. Ihre Finger drängten sich in seinen Slip und ertasteten weiche, blutgefüllte Haut, holten sie aus dem engen Gefängnis.
  2. Stock. »Ich kann dich leider nicht reinbitten. Meine Mitbewohnerin würde petzen. Die kommt gut mit meinen Eltern aus.«

Langsam wichste sie seinen Schwanz. Leon konnte kaum glauben, was sie hier tat. »Was sollte sie petzen?«

  1. Stock. »Das hier?« Und noch bevor Leon etwas erwidern konnte, ging sie vor ihm in die Knie. Ihre Lippen waren weich und ihr Griff fest. Vor und zurück ging ihr Kopf. Die Zahlen auf dem Etagenbrett wurden höher. Mit einem Ruck kam der Aufzug zum Stehen.

Mit dem Rücken zur Tür verharrte Leon. Noch eine Sekunde länger, und er wäre in ihren Mund gekommen, ohne Vorwarnung. Vanessa richtete sich schnell auf. Die Türen öffneten sich in den schwach beleuchteten, menschenleeren Flur.

Ohne seinen Schwanz loszulassen beugte sie sich vor und drückte am Etagenbrett auf E. Noch bevor sich die Türen wieder schlossen, küsste sie ihn stürmisch. Dabei zog sie langsam die Vorhaut vor und zurück, so geil, als hätte sie jahrelange Erfahrung, und vielleicht hatte sie die auch.

Ihre Zunge war forsch wie ihre Finger. Leon griff ihr unter das T-Shirt. Der BH war schnell geöffnet, rutschte hoch und legte ihre Titten frei. Mit beiden Händen griff er zu, während der Aufzug seinen Weg nach unten antrat. Ihre Brüste waren fest und weich zugleich, die Haut sanft, die Nippel aufgerichtet. Mit der anderen Hand griff er unter ihren Rock, doch sie hatte andere Pläne. Ihre Hand packte seine Finger und hielt sie kurz vor dem Ziel fest.

»Eines hab ich nicht gesagt«, flüsterte sie. »Das mit dem Döschen war ernst gemeint. Ich hab keinen rangelassen. Ich geh als Jungfrau in die Ehe.«

Oh Gott, schoss es Leon durch den Kopf. Aber auf die muslimischen Männer schimpfen. Ganz klar: eine Irre.

»Ich bin offen für alles«, keuchte Leon, der seine Enttäuschung mit der Aussicht, in ihrem Mund zu kommen, kompensierte.

Vanessa lächelte lüstern. »Weißt du, was die türkischen Mädchen machen, um ihre Jungfräulichkeit zu bewahren?«

»Nur Blowjobs?«, keuchte Leon.

»Die lassen sich in den Hintern poppen«, flüsterte sie. »Schließlich muss man ja nicht auf den ganzen Spaß verzichten.«

Erdgeschoss. Tiefer konnte sie jetzt nicht mehr in seinem Ansehen sinken. Aber auch mit Irren konnte man Spaß haben.

»Und du?«

Bing. Der Aufzug hielt, die Türen glitten auf. Sie verharrten regungslos wie ein Pärchen, dass sich etwas zu intensiv küsste. Nichts Verwerfliches. Ihre Hand wichste ganz sanft seinen Schwanz, abwartend, wie ein im Leerlauf tuckernder Diesel. Seine Hand war noch immer unter ihrem Rock am Höschen, unter dem engen Bund. Fingerspitzen am Schamhaar. Niemand stieg ein.

»Ich seh das genauso«, flüsterte sie. Hoch sollen sie leben, die religiösen Spinner.

Seinetwegen konnten sie noch die ganze Nacht hoch und runter fahren. Sie drückte wieder auf die höchste Etagennummer, die Türen fächerten kratzend auseinander und schlossen die Lücke.

Kaum hatten sie sich mit einem Klicken verriegelt, drehte sie sich um, hob ihren Jeansrock hoch und stützte sich gegen die rückwärtige Aufzugwand. Leon griff in den elastischen Bund und zog den weißen Slip herunter. Ihr Po wölbte, teilte, entblößte sich. Seine Hände zitterten. Sie stieg aus dem dünnen Kleidungsstück, und als sie sich danach bückte, ließ er einen Finger an den Schamlippen entlanggleiten. Sie war nass wie ein vollgesogener Badeschwamm.

Vanessa ging ins Hohlkreuz und zog die Pobacken auseinander. Ihr Hintereingang war ein kleiner dunkler Punkt. Wie in den Filmen, dachte Leon.

»Schieb ihn rein, er ist doch nass genug, oder?«, flehte sie über die Schulter hinweg.

Kein Gel, dachte Leon, war sie denn total bekloppt?

Der Aufzug schaukelte. Das Licht wanderte hinter den Zahlen aufwärts. 3. Stock. 4. Stock.

Sein Herz raste, er ging in die Knie, um den Höhenunterschied auszugleichen. Sie seufzte, als sie die Eichel am Punkt spürte. Sein harter Schwanz spaltete ihren Po. Etwas Druck. Wie oft hatte sie das schon gemacht? Und plötzlich war er drin. Der Muskel gab nach und Leon rutschte in Vanessas Hintern.

Ein drittes Mal öffneten sich die Türen mit einem glockenhellen Ton. Ein drittes Mal starrten sie in den dunklen Flur. Atemlos vor Geilheit.

»Nicht aufhören«, presste Vanessa hervor.

Weiter. Tiefer. Vorsichtig erhöhte er den Druck. Nie hatte er für möglich gehalten, dass er in einem Aufzug seinen ersten Arschfick erleben würde. Vanessa hechelte. Eine Hand an ihrer Möse, an ihrem Kitzler. Ihr Po schmiegte sich an seinen Bauch.

Dann der Schock. Die Türen des Aufzugs schlossen sich kratzend. Jemand musste den Aufzug unten angefordert haben. Leon nahm die Bewegungen auf. Vanessas Hand leistete ganze Arbeit zwischen ihren Beinen.

  1. Stock. Jetzt wurde es eng. Leon versuchte, sich tiefer in ihren Hintern zu schieben, aber Vanessa zappelte, der Aufzug ruckelte, die Position war unbequem. 4. Stock. In den Pornos war das irgendwie immer anders gewesen. 3. Stock.

»Ich, oh, mein Gott, ich komm gleich«, stammelte Vanessa, die mit ihrer rechten Hand zwischen den Beinen einen klaren Vorteil herbeiwichste. 2. Stock. Leon versuchte zu stoßen und rutschte beinahe heraus. Der Aufzug klapperte, rasselte.

Und plötzlich zuckte sie, die Kabine ruckte, es machte bing und Leon spürte, wie sie kam, mit einer Hand an ihrer Möse und die rechte Brustwarze zwischen den Fingern, als er ebenfalls kam, seinen Schwanz nicht einmal zur Hälfte in ihrem Arsch. Er spritzte ihr die ganze Ladung durch den Hintereingang, und Vanessa schien es nicht zu stören. Kondom? Jetzt auch egal.

Noch während Leon nach Luft schnappte, den Rausch spürte und die weichen Knie, löste sich Vanessa von ihm und ließ den Rock fallen. Leons Schwanz, oder was davon in Vanessas Hintern gesteckt hatte, rutschte aus ihr.

Die Fahrstuhltüren öffneten sich kratzend. Lachen.

Leon drehte sich zur Wand. Hose hoch. Drei Typen strömten herein. Starrten.

»Na, dann«, sagte Leon und schloss seinen Reißverschluss. Vanessa drehte sich zu ihm, lächelte, rote Flecken auf den Wangen.

»Danke, dass du mitgekommen bist«, sagte sie. Leon drängelte sich an den drei Typen vorbei, die er irgendwo schon einmal gesehen hatte, lächelte unverbindlich und trat aus dem Fahrstuhl.

»Ich habe zu danken«, sagte er. Bevor sich die Türen schlossen, sah er noch, wie Vanessa den Stoff ihres Rocks in den Schritt drückte. Er hob die Hand zum Gruß.

Die drei Typen lachten.

Dreißig Sekunden später blieb der Fahrstuhl stecken.

Schade, dachte Leon, als er das Wohnheim verließ. Das hätte er gerne noch miterlebt.